99,98 % Versandgenauigkeit
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Am 21. Oktober 2026 wurden zwei kritische Sicherheitslücken in PHP bekannt. Viele etablierte Websites gingen deshalb vorsorglich offline. Bei Monta liefen das WMS, die Auftragsabwicklung und unsere Lagerstandorte uneingeschränkt weiter: Bestellungen gingen wie gewohnt ein, wurden kommissioniert und pünktlich versendet.
Bereit, dein E-Commerce-Fulfillment zu skalieren?
In diesem Blog erfährst du, was passiert ist, wie wir reagiert haben und welche Fragen du deinem Fulfillment-Partner stellen solltest.
Am 21. Oktober wurden zwei kritische Sicherheitslücken in PHP entdeckt. Zu diesem Zeitpunkt war bereits ein sogenannter Proof of Concept verfügbar. Dabei handelt es sich um eine technische Demonstration, die zeigt, wie sich die Schwachstellen ausnutzen lassen. Sicherheitsupdates zur Behebung der Lücken standen zunächst noch nicht zur Verfügung. Diese wurden gegen 16 Uhr angekündigt. Noch am selben Tag meldete das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), dass es Hinweise auf eine aktive Ausnutzung der Sicherheitslücken gab.
PHP gehört zu den am weitesten verbreiteten Programmiersprachen im Web. Rund 70 % der Websites nutzen PHP, darunter viele Onlineshops, Plattformen und Logistiksysteme. Eine Sicherheitslücke kann deshalb innerhalb kürzester Zeit Tausende Unternehmen gleichzeitig betreffen.
Wenn du dein Fulfillment auslagerst, vertraust du deinem Logistikpartner nicht nur deine Waren an, sondern machst dich auch von einem großen Teil seiner IT-Infrastruktur abhängig. Deine Bestellungen werden über Schnittstellen zwischen deinem Shopsystem, Marktplätzen und Versanddienstleistern verarbeitet. Fällt eine dieser Verbindungen aus, bekommen das auch deine Kunden zu spüren.
Falls dein Fulfillment-Partner von den Störungen am 21. Oktober 2026 betroffen war, kommen dir diese Probleme möglicherweise bekannt vor:
Gerade in umsatzstarken Zeiten, etwa vor Black Friday oder während des Weihnachtsgeschäfts, können schon wenige Stunden Stillstand zu erheblichen Umsatzverlusten führen und das Vertrauen deiner Kunden beeinträchtigen.
Bei Monta entwickeln und verwalten wir unsere Systeme selbst. Dadurch behalten wir die Kontrolle und können bei Sicherheitsrisiken schnell reagieren.
Dabei setzen wir auf folgende Grundsätze:
ISO 27001-zertifiziert: Unsere Informationssicherheit ist nach dem internationalen Standard ISO 27001 zertifiziert. Das bedeutet, dass wir Risiken systematisch erfassen, schnell auf Bedrohungen und Sicherheitsvorfälle reagieren und unsere Maßnahmen regelmäßig durch interne und externe Audits überprüfen lassen.
Strikt getrennte Systeme: Unsere externen Websites sind technisch von unserem WMS, der Auftragsabwicklung und unseren Lagerstandorten getrennt. So wirken sich Probleme mit einer Website nicht auf die Verarbeitung deiner Bestellungen aus.
Sicherheit hat Vorrang: Im Zweifelsfall gehen wir kein Risiko ein. Deshalb haben wir unsere externen Websites vorsorglich offline genommen, bis sämtliche Updates durchgeführt und überprüft wurden.
Aktuelle Software: Wir halten unsere IT-Systeme konsequent auf dem neuesten Stand und setzen keine veralteten Versionen ein. Unsere Systeme laufen ausschließlich auf modernen Plattformen mit hohen Sicherheitsstandards.
Klare Update-Prozesse und kontinuierliches Monitoring: Sicherheitsupdates spielen wir schnell und kontrolliert ein. Durch die laufende Überwachung erkennen wir Unregelmäßigkeiten häufig schon, bevor sie Auswirkungen haben.
Ausfallsicherheit und Backups: Wir arbeiten mit einer vollständigen Failover-Replikation und verfügen über eine umfassende Backup-Strategie nach geltenden Standards.
Als bekannt wurde, dass die Sicherheitslücken bereits aktiv ausgenutzt wurden, haben wir sofort gehandelt. Wir haben unsere externen Websites vorsorglich offline genommen. Da unsere operativen Systeme bewusst von den Websites getrennt sind, konnten unser WMS und die Auftragsabwicklung uneingeschränkt weiterlaufen. Gleichzeitig haben wir die Schnittstellen zu unseren Partnern besonders intensiv überwacht. Über unsere Software und per E-Mail haben wir unsere Kunden auf dem Laufenden gehalten.
– Rachel Egas, Head of IT bei Monta
Viele Unternehmen, die an deinen Logistikprozessen beteiligt sind, nutzen ebenfalls PHP. Dazu gehören Versanddienstleister, Shopsysteme, Plug-ins und andere angebundene Softwarelösungen. Sind diese von einer Sicherheitslücke betroffen oder müssen ihre Systeme vorübergehend abschalten, kann sich das auch auf deinen Onlineshop auswirken.
Mögliche Folgen sind:
Deshalb haben wir während des Vorfalls alle Schnittstellen und eingehenden Bestellungen besonders genau überwacht. Sobald wir bei einem Partner ein Problem feststellten, das Auswirkungen auf die Bestellungen unserer Kunden hatte, informierten wir die betroffenen Webshops direkt über unser MontaPortal.
Wie gut ist deine Logistik eigentlich gegen IT-Ausfälle und Sicherheitsrisiken abgesichert? Mit diesen vier Fragen findest du heraus, wie dein aktueller oder zukünftiger Fulfillment-Partner auf solche Situationen vorbereitet ist:
Vorfälle wie diese zeigen, wie stark Onlineshops von der IT-Infrastruktur hinter ihren Logistikprozessen abhängig sind. Bei Monta ist eine zuverlässige IT deshalb ein zentraler Bestandteil unseres Fulfillment-Angebots. Für uns ist sie genauso wichtig wie eine schnelle, fehlerfreie Kommissionierung oder eine individuell abgestimmte Verpackung.
Du möchtest wissen, wie Monta dafür sorgt, dass deine Bestellungen zuverlässig und pünktlich bearbeitet werden, auch in besonders umsatzstarken Zeiten?